Israels Premier Netanyahu spricht von "verabscheuenswürdigsten Slogans", Außenminister Maas warnt vor einer "Relativierung des Holocausts". Die antisemitischen Äußerungen von Palästinenserpräsident Abbas stoßen auf Widerspruch. mehr
Es gebe "keine glaubwürdigen Hinweise" auf ein iranisches Atomwaffenprogramm seit 2009 - die IAEA hat entsprechenden Vorwürfen Israels und der USA vehement widersprochen. Auch die EU ist skeptisch. mehr
Sind die israelischen Atom-Vorwürfe gegen den Iran haltbar? Die USA glauben daran. Außenminister Pompeo sprach von einer iranischen "Lüge". Dagegen bleibt die EU skeptisch und verwies auf die Atomenergiebehörde IAEA. mehr
Erneut wollen Palästinenser heute an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel demonstrieren. Seit Beginn der Proteste kamen viele Menschen ums Leben. Benjamin Hammer zeichnet nach, wie die Gewalt eskalierte. mehr
Seit 2011 ist in Syrien aus einem regionalen Bürgerkrieg ein geopolitischer Konflikt geworden, in den immer mehr Parteien hineingezogen wurden. Ein Überblick über die wichtigsten Akteure von Anna Osius. mehr
Syrien und Russland haben Israel vorgeworfen, für den Raketenangriff auf eine syrische Militärbasis verantwortlich zu sein. Dabei starben in der Nacht 14 Menschen, darunter auch iranische Kämpfer. mehr
Ein Eingeständnis, das warnen soll: Das israelische Militär hat sich zu einem Luftangriff auf einen mutmaßlichen Atomreaktor in Syrien im Jahr 2007 bekannt. Man werde niemandem erlauben, die Existenz Israels zu bedrohen. mehr
Israels Botschafter Issacharoff wirft dem Iran eine Destabilisierung des Nahen Ostens vor. Israel werde seine Sicherheitsinteressen mit harten Antworten schützen, sagt er im tagesschau.de-Interview. mehr
Bei Luftangriffen auf Militärstellungen in Syrien ist ein Kampfjet Israels abgeschossen worden. Zuvor war eine iranische Drohne, die von Syrien gesteuert wurde, offenbar in den israelischen Luftraum eingedrungen. mehr
Mehrere Medien berichten, Israels Regierung suche "Freiwillige", die "Jagd" auf Flüchtlinge machten. Als Belohnung winke ein Bonus. Doch die Berichte sind irreführend bis falsch. Von Patrick Gensing. mehr
Schon vorher war klar: Das Treffen der EU-Außenminister mit Israels Premier Netanyahu würde unterkühlt verlaufen. Schließlich belastet der Streit über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt die Beziehungen. Und tatsächlich saß man sich desillusioniert gegenüber. Von Kai Küstner. mehr
In der Nacht hat die israelische Luftwaffe eine Fabrik in Syrien angegriffen, in der nach US-Einschätzung Chemiewaffen hergestellt werden. Israel hat damit zum ersten Mal direkt in den Konflikt im Nachbarland eingegriffen. Von Tim Aßmann. mehr
Sie kritisieren offen die israelische Siedlungspolitik und ecken damit an: die NGOs "Breaking the Silence" und "B'Tselem". Was machen die Organisationen und warum hat Netanyahu damit ein Problem? mehr
Von Andrej Reisin. mehr
Der israelische Angriff auf einen internationalen Schiffskonvoi mit Hilfsgütern im Mittelmeer hat international Kritik ausgelöst. Der UN-Sicherheitsrat kam zu einer Sondersitzung zusammen. Bei dem Angriff waren neun Aktivisten getötet worden. An Bord des Schiffskonvois waren auch zehn Deutsche. mehr
Die EU will im Nahen Osten als Vermittlerin aktiv bleiben, auch wenn Israel diese Rolle vorerst nicht mehr akzeptieren will. Die israelische Regierung hatte damit auf eine jüngst beschlossene Kennzeichnungspflicht für Erzeugnisse aus den besetzten Gebieten reagiert. mehr
Israel akzeptiert die EU vorerst nicht mehr als Vermittler im Nahost-Friedensprozess. Das Land reagiert damit auf die jüngst beschlossene Kennzeichnungspflicht für Obst, Gemüse und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse israelischer Siedler in den besetzten Gebieten. mehr
In Jerusalem ist man empört: Die Entscheidung der EU-Kommission, eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den Siedlungen einzuführen, sei nicht hinnehmbar, heißt es. Israel setzte den Dialog mit der EU vorerst aus. Von Christian Wagner. mehr
Produkte, die in jüdischen Siedlungen in besetzten palästinensischen Gebieten Israels hergestellt werden, müssen künftig gekennzeichnet werden. Die EU-Kommission beschloss die neue Pflicht zur Herkunftsbezeichnung. Die israelische Regierung reagierte mit scharfer Kritik. mehr
Einen Tag nach Unterzeichnung des Abkommens mit der radikal-islamischen Hamas kommt Palästinenserpräsident Abbas nach Berlin. Trifft Merkel nun einen gestärkten Abbas? Und muss Deutschland künftig auch mit Vertretern der Hamas reden? Notfalls ja, sagt FDP-Außenexperte Wolfgang Gerhardt im tagesschau.de-Interview. mehr
Die Attacken junger Palästinenser in Israel zeigen deren Perspektivlosigkeit, aber auch den Frust über die PLO-Führung um Abbas, meint Walter Klitz von der Naumann-Stiftung. Eine dritte Intifada sei die neue Welle der Gewalt aber noch nicht, sagt er zu tagesschau.de. mehr
Carlo Strenger ist einer der renommiertesten israelischen Publizisten. Auch er hält den Iran für eine Bedrohung. Aber die ablehnende Haltung Israels zum Atomabkommen findet er höchst problematisch und gefährlich. Im Interview mit tagesschau.de erklärt er warum. mehr
Jerusalem – Terror in der Synagoge mehr
Die öffentliche Meinung ist nicht auf der Seite Israels - das sagt aber nichts über die Legitimität der israelischen Politik aus, meint der Ex-Chef des Nationalen Sicherheitsrats, Jaakov Amidror. Im ARD-Interview spricht er über den Gaza-Krieg und Antisemitismus in Europa. mehr
Die Hamas ist stärker als Israels Militärführung dachte: ARD-Korrespondent Richard C. Schneider erklärt im Interview mit tagesschau.de, was das mit den Tunneln unter Gaza zu tun hat - und warum die USA auf beiden Seiten derzeit als Vermittler schlechte Karten haben. mehr
Nahost-Konflikt: Deutsch-palästinensische Familie stirbt in Gaza mehr
Tragisch für Israel, noch tragischer für die Palästinenser: So sieht Israels Ex-Botschafter Primor die Gaza-Offensive. Schuld daran ist für ihn die Hamas, die sich hinter Zivilisten verschanzt. Gegenüber tagesschau.de erklärt er, warum es für Israel keine Alternative gibt. mehr
Eskalation in Nahost mehr
Vor 69 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. In Israel suchen Überlebende und deren Nachkommen noch heute nach Angehörigen. Fünf Mal in der Woche gibt es dafür eine Radiosendung. mehr
Der frühere israelische Ministerpräsident Scharon ist auf seiner Farm im Süden Israels mit militärischen Ehren beigesetzt worden. Gäste aus aller Welt waren dabei, als Scharon neben seiner Frau begraben wurde. Zuvor war der Verstorbene mit einem Staatsakt geehrt worden. mehr
Israel hat den verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und General Ariel Scharon mit einem Staatsakt geehrt. Unter den Gästen waren viele internationale Politiker. Israels Staatspräsident Peres würdigte Scharon als "Freund, Anführer und Kämpfer". mehr
Israel verabschiedet sich mit einer Trauerfeier von seinem Ex-Ministerpräsidenten Scharon. Zahlreiche ausländische Gäste sind angereist. Israels Staatspräsident Peres würdigte Scharon als "Freund, Anführer und Kämpfer". mehr
Viele beteten. Manche weinten. Und einige salutierten sogar: Tausende Israelis haben am Sarg Abschied von Ariel Scharon genommen. Premierminister Netanjahu würdigte ihn als "großen Anführer und mutigen Kommandeur". mehr
Die Israelis haben heute die Gelegenheit, ihrem ehemaligen Premier Scharon die letzte Ehre zu erweisen. Der Leichnam wurde vor dem israelischen Parlament aufgebahrt. Scharon war gestern nach acht Jahren im Koma gestorben. mehr
Mit Trauer haben viele Menschen den Tod des ehemaligen israelischen Premiers Scharon aufgenommen. Politiker aus Israel und den USA fanden lobende Worte. Viele Palästinenser behalten Scharon als politischen Hardliner und Provokateur in Erinnerung. mehr
EU-Diplomaten haben Israel vorgeworfen, "systematisch palästinensisches Leben" in Ost-Jerusalem zu behindern. Laut einem Bericht der EU-Vertreter im Westjordanland werden Palästinensern Baugenehmigungen verweigert. Auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung werde erschwert. mehr
Die Israelis haben ihrem Premier einen Denkzettel verpasst. Der Kolumnist Carlo Strenger meint, viele Israelis hätten genug von Netanjahus Angst-Politik. Der Premier habe ein apokalyptisches Weltbild, betont Strenger gegenüber tagesschau.de. Dies habe mit dem bunten und offenen Israel wenig zu tun. mehr
Regierungskonsultationen unter veränderten Vorzeichen: In Israel wächst die Furcht, Deutschland als wichtigsten Verbündeten in Europa zu verlieren, sagt die Zeithistorikerin Tamar Amar-Dahl im Interview mit tagesschau.de. Das Land befinde sich im Nahostkonflikt in einer Sackgasse und müsse umdenken. mehr
Derzeit leben gut eine halbe Million Menschen in israelischen Siedlungen im palästinensischen Westjordanland. Einige tausend könnten bald dazu kommen - in der sogenannten Zone E1. Die ist zwar nur zwölf Quadratkilometer groß, liegt aber an einer geografisch besonders heiklen Stelle. mehr
ARD-Brennpunkt: Nahost - Zwischen Terror und Waffenruhe mehr
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